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Zurück zum Roman »Die Galerie der Lügen«
Wenige sind imstande,
von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen;
die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

Albert Einstein

Intelligent Design oder Evolution -
Wer erklärt die Entstehung des Lebens besser?

Inhalt

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Vorbemerkungen:

Wenn ein Wissenschaftler über sein Fachgebiet einen Roman schreibt, setzt man Sachkenntnis voraus. Leicht wird dabei übersehen, dass selbst ausgewiesene Experten keinen Anspruch auf die »letztgültige Wahrheit« besitzen, außer vielleicht sie verfassen einen Roman über Mathematik, denn nur diese darf sich mit einiger Berechtigung als absolute Wissenschaft bezeichnen. Die Evolutionsforschung gleicht wegen ihrer oft spekulativen Erklärungsmodelle eher der Archäologie. Meine Protagonistin, Alex Daniels, vergleicht im Roman Die Galerie der Lügen die Evolutionslehre mit dem Christentum: Charles Darwins Jünger verbreiten eine Lehre mit philosophischem Charakter, in der verschiedene Strömungen mit zum Teil erheblich voneinander abweichenden Aussagen ebenso miteinander konkurrieren wie die unterschiedlichen christlichen Konfessionen. Ein auf Wissenschaft gestütztes Buch liefert immer nur einen Ausschnitt des großen Ganzen, der einerseits durch diese fachlichen Dimension, andererseits durch eine zeitliche bemessen ist: Was uns heute unumstößlich erscheint, mögen wir morgen schon als geradezu kindlichen Trugschluss entlarven. Jeder blickt durch ein solches Fenster auf das, was er für die Wirklichkeit hält. Trotz allem Bemühen um fachliche Richtigkeit - immerhin stützt der Roman sich auf etwa 400 Quellen -, konnte auch ich mich letztlich nur auf punktuelle Recherchen stützen, trotz allem Bemühen um Objektivität, muss auch ich mir eingestehen, die Welt nur durch zwei kleine Löchlein zu sehen, die in meine Haut geschnitten sind. Wenn ich nachfolgend also versuche, einige Schwerpunkte meiner persönlichen Nachforschungen zu vertiefen, dann geschieht dies nicht, um einen umfassenden Überblick zur Thematik zu liefern - den kann sich jeder neugierig Gewordene anhand der beigefügten Linkliste oder eigener Recherchen verschaffen. Hier sollen nur einige Schlaglichter auf solche Ungereimtheiten geworfen werden, die letztlich zum Entstehen des Romans Die Galerie der Lügen geführt haben. Eines beleuchtet ein Phänomen, das in einer Gesellschaft, die sich gerne tolerant und aufgeklärt gibt, eigentlich gar nicht mehr existieren sollte. Gibt es heute trotzdem noch Fragen, die zu stellen für die Wissberierigen gefährlich werden können? Wenn Sie mehr darüber lesen wollen, dann klicken Sie hier.


Ein Pupling, eine Chimäre aus Hundewelpe (engl. pup) und Entenküken (engl. duckling), gibt es zwar nicht, wohl aber die Schiege (engl. geep), eine Kreuzung aus Schaf und Ziege, oder andere Hybride. Immer wieder wird versucht, solche Mischwesen im Labor oder wie im Falle des Ligers, eines Löwen-Tiger-Hybrids, durch Kreuzung in der Gefangenschaft herzustellen. Gelegentliche Erfolgsmeldungen auf diesen Gebieten sind wohl eher ein Beweis für die Notwendigkeit von Intelligenz im kreativen Umgang mit dem Erbgut von Lebewesen als von Evolution. Unter Chimärismus fallen übrigens auch die im Roman auftretenden ›Echten Hermaphroditen‹ mit Chromosomensätzen XX/XY oder erweiterten Kombinationen wie XX/X0 etc.
(Bild mit freundlicher Genehmigung von www.IntelligentDesignVersusEvolution.com)



Letzte Änderung: 1.1.2014
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