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Der Mann, der nichts vergessen konnte

Die »Wissenden« leben unter uns

Schon seit Längerem faszinieren mich die »wahren Wunder« unserer Welt. Zu diesen gehört zweifellos die sogenannte »Inselbegabung«. Es gibt Menschen, die haben 12.000 Bücher im Kopf. Andere können wie aus der Pistole geschossen zu jedem beliebigen Datum den Wochentag nennen. Manche sind mathematische Genies: Sie erkennen jede Primzahl, aus ihnen sprudeln mehr als 20.000 Nachkommastellen der Zahl Pi hervor oder sie multiplizieren riesige Zahlenuntetüme ohne Papier und Taschenrechner. Wieder andere sind scheinbar von Geburt an Künstler: Sie spielen nach einmaligem Anhören auf dem Klavier jedes Musikstück nach, wiewohl sie nie Instrumentalunterricht bekommen haben; oder sie modellieren lebensechte Figuren, obgleich ihnen dies niemand beigebracht hat. Solche Menschen werden Savants genannt, »Wissende«. Von einem dieser weltweit nur etwa 100 Inselbegabten handelt mein Roman Der Mann, der nichts vergessen konnte.

Erste Anregungen zu der Geschichte bekam ich im Jahr 2005 und zwar wieder einmal durch eine Fernsehreportage. Darin ging es um Gedächtnisgiganten wie Kim Peek, dem Dustin Hoffman in der Hollywoodproduktion Rain Man ein filmisches Denkmal setzte. Wie schon mein vorangegangener »Erwachsenenroman« Die Dunklen, so beschränkt sich auch Der Mann, der nichts vergessen konnte keineswegs nur auf das Spiel mit einer Sonderbegabung. Savants, Schach, die Geheimgesellschaft Skull and Bones, die legendäre Beale-Chiffre, Cyberterrorismus, Social Engineering, eine weltweite Finanzkrise, die Rosenholz-Dateien, internationale Geheimdienste - schon die Liste der von mir für die Story gewählten »Zutaten« weckt zwangsläufig eine Fülle von Assoziationen. Worum geht es also in dem Buch?

»Der Mann, der nichts vergessen konnte« (Erstausgabe von 2008)
Der Mann, der nichts vergessen konnte
(Piper-Erstausgabe von 2008)

»Der Mann, der nichts vergessen konnte« (Weltbild-Ausgabe von 2010)
Der Mann, der nichts vergessen konnte
(Weltbild-Ausgabe von 2010)

Inhalt

9. November 1989. Auf den Straßen Berlins liegen sich die Menschen in den Armen. Die Mauer ist gefallen. Während die einen jubeln, verbrennen im Herzen der Stadt Robert und Hanna Rosenholz in ihrer Wohnung. Die Umstände ihres Todes sind mysteriös. Nur ihr neunjähriger Sohn Tim hat überlebt. Beim Sturz aus dem Fenster zog er sich schwere Kopfverletzungen zu. Wie durch ein Wunder überlebt der Junge nicht nur, seine geistige Leistungsfähigkeit ist durch das Schädel-Hirn-Trauma sogar vervielfacht worden. Alles, was Tim von Stund an erlebt, was er mit seinen Sinnen wahrnimmt, was er denkt, bleibt unauslöschbar in seinem Gedächtnis haften. Er wird zum Mann, der nichts vergessen kann.

Fast zwanzig Jahre später gewinnt Tim die Schachweltmeisterschaft. Er ist zum »Lieblingsversuchskaninchen« der Hirnforscher geworden. Rund um den Globus berichten die Medien über ihn, den klügsten Menschen der Welt. In seinem Gedächtnisarchiv lagern abrufbereit etwa 20.000 Bücher. Um seiner neuronalen »Datenbank« ein weiteres Werk hinzuzufügen, scannt er in dem aufgeschlagenen Buch gewissermaßen jede Seite mit einem seiner beiden Augen - das linke, die linke Seite, das rechte die rechte. Sein dieserart verdoppelter Blick brauchte nur über die Zeilen hinwegzuwischen, und der Inhalt brennt sich unauslöschlich seinem Gedächtnis ein. Um auf diese Weise einen Fünfhundert-Seiten-Wälzer zu memorieren, braucht er etwa eine Stunde. Aber das ist nicht seine einzige außergewöhnliche Begabung. Binnen kürzester Zeit kann er neue Sprachen erlernen, komplizierte Berechnungen anstellen und Codes entschlüsseln. Doch das Genie hat er mit einem hohen Preis bezahlt. Die Nähe anderer Menschen versetzt Tim leicht in Panik und sein Einfühlungsvermögen entspricht in etwa dem einer Stubenfliege. Deshalb tappt er von einem Fettnäpfchen ins nächste. Das schlimmste ist für ihn jedoch der blinde Fleck in seiner Erinnerung: Was am Tag des Berliner Mauerfalls geschah, das weiß er nicht.

Während der neue Schachweltmeister noch im Berliner Adlon-Hotel gefeiert wird, erhält er eine Einladung nach Cambridge. In der englischen Universitätsstadt brütet ein Team von Wissenschaftlern über der Entschlüsselung der legendären Beale-Chiffre. An dieser wohl berühmtesten Geheimschrift der Welt haben sich schon ganze Generationen von Mathematikern und Kryptologen die Zähne ausgebissen. Erst eines der insgesamt drei von Thomas Jefferson Beale verfassten Blätter wurde bisher enträtselt. Nun soll Tim mit seinem Genie das Unmögliche möglich machen und auch die übrigen zwei Seiten decodieren. Zunächst reizt ihn das Projekt wenig, doch das ändert sich, als Dr. Jamila Jason ins Spiel kommt. Die Historikerin und Computerspezialistin aus Yale hat afghanische Wurzeln und für den kontaktscheuen Tim ist sie die schönste Frau der Welt. Schon um JJ nahe zu sein, steigt er in das Projektteam ein.

Dr. Jason vermutet, dass in dem verschlüsselten Vermächtnis von Thomas Beale ein Geheimnis von enormer Brisanz verborgen ist. Ihrer Theorie zufolge könnte die »Declaration of Independence« - die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika - ursprünglich einen anderen Wortlaut gehabt haben. Einiges deutet darauf hin, dass diese ursprünglich nur ein Handelsabkommen war. Formaljuristisch wären die USA damit nach wie vor eine Kolonie Großbritanniens. Möglicherweise hätten sie sogar an das Vereinigte Königreich Nachzahlungen für Abgaben in Höhe von mehreren Billionen Dollar zu leisten. Selbst wenn solche Forderungen wohl unter Berufung auf das Gewohnheitsrecht abgeschmettert würden, birgt allein die Möglichkeit einer gefälschten Unabhängigkeitserklärung doch genügend Zündstoff für schwere politische und wirtschaftliche Turbulenzen. Verständlicherweise wird das Projekt unter strengste Geheimhaltung gestellt.

In der ehrwürdigen Universitätsbibliothek von Cambridge machen sich Tim und JJ auf die Suche nach dem Schlüssel zur Dechiffrierung der sogenannten »Beale Papers«. Dieser dürfte in einem alten Buch oder einem Dokument bestehen, welches dem Verfasser des Geheimtextes schon vor etwa 200 Jahren zur Verfügung stand. Daher memoriert Tim Dutzende alter Werke, um sein biologisches Mustererkennungssystem mit Daten zu füttern. Als sich erste Erfolge einstellen, gerät das Projekt jedoch außer Kontrolle. Geheime Informationen des Projektes gelangen an die Öffentlichkeit und mit einem Mal spielen die Finanzmärkte verrückt. Der Riese USA scheint zu wanken.

JJ glaubt, die Enthüllungen von Tims Ergebnissen hätten nur den Anstoß zu der Besorgnis erregenden Entwicklung gegeben, doch die eigentlichen Drahtzieher seien Cyberterroristen. Geschickt hätten diese die von den Gerüchten aufgeheizte Stimmung ausgenutzt und mit gezielten Manipulation über das Internet eine Lawine ins Rollen gebracht, die sich zu einer neuen Weltwirtschaftskrise nie da gewesenen Ausmaßes entwickeln könnte.

Dr. Jasons Verdacht scheint sich zu bestätigen, als auf mehrere Mitglieder des Teams Mordanschläge verübt werden. Auch Tim gerät ins Kreuzfeuer einer ominösen Gruppe, die sich »Meister des Endspiels« nennt. Ihm kommen Zweifel an der Aufrichtigkeit seiner schönen Partnerin. JJ verschweigt ihm etwas. Als er der Sache auf den Grund geht, stößt er auf den Namen einer Geheimgesellschaft namens »Skull and Bones«. Von dieser gibt es sowohl Verbindungen zu den Beale-Papieren als auch zu Jamila Jason. Bald hat Tim das Gefühl, wie eine Fliege in einem Netz aus Rätseln zu kleben. Er muss feststellen, dass er die Berufung nach Cambridge nicht allein seiner Inselbegabung verdankt, sondern auch der eigenen im Vergessen liegenden Vergangenheit. Offenbar kämpfen im Hintergrund mächtige Parteien um ein Geheimnis, das die Weltordnung erschüttern könnte. Und der Schlüssel zu dem Rätsel befindet sich in an einem Ort, der mysteriöser, faszinierender und gefährlicher ist als jeder andere Platz auf der Welt - in Tims Erinnerung ...

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Inselbegabung und Savants

Savant; frz. »Gelehrter, Wissender«. Menschen mit herausragenden punktuellen Gedächtnisleistungen, oft verbunden mit mehr oder weniger starken Defiziten auf anderen geistigen Gebieten sowie in der sozialen Kompetenz. Im Deutschen spricht man in diesem Zusammenhang auch von »Inselbegabung«. Weltweit gibt es etwa 100 Savants. Einige haben es zu Berühmtheit gebracht (für Beispiele klicken Sie bitte hier).

Helmut Hille schreibt über diese geistigen Ausnahmeerscheinungen: »Sie haben einen unmittelbaren Zugriff auf die Ratio des Gehirns«. Im Hinblick auf Savants sprechen einige von »mildem Autismus«, böse Zungen nennen sie »geniale Idioten« (Quelle helmut-hille.de). Beides sind ungerechtfertigte Pauschalisierungen. Nur etwa jeder zweite Inselbegabte ist autististisch veranlagt. Allerdings soll jeder zehnte Autist zu außergewöhnlichen Geistesleistungen fähig sein. Sechs von sieben Savants sind Männer.

Das Savant-Syndrom ist, ebenso wie der häufig damit einhergehende Autismus, weniger eine Krankheit als eher - wenngleich nicht in allen Fällen - eine Behinderung. Vom Autismus sagt man, er sei nicht heilbar, jedoch könnten einzelne Betroffenen, ebenso wie andere Behinderte auch, durchaus lernen, mit ihrem Handikap umzugehen. Von einigen Savants ist bekannt, dass ihre punktuellen Gedächtnisleistungen schwächer wurden, nachdem sie gelernt haben, ihre soziale Kompetenz - der Umgang mit anderen Menschen - zu stärken.

Der Dubliner Hirnforscher Prof. Michael Fitzgerald meint, Inselbegabung beruhe auf »Fehlschaltungen« im Gehirn. Solche falschen Verdrahtungen können angeboren oder im Nachhinein erworben sein. Orlando Serrell wurde mit 10 Jahren von einem Baseball am Kopf getroffen und erinnert sich seither an jedes einzelne Detail seines Lebens inklusive jedes gegessenen Cheeseburgers und jedes einzelnen Regengusses (Quelle: Wikipedia). Ansonsten wirkt er völlig normal. Damit kann er als der Prototyp des Helden aus dem Roman Der Mann, der nichts vergessen konnte angesehen werden.

Einige Personen haben nach Schädigung der linken Hirnhälfte das Savant-Syndrom »erworben«. Prof. Allan Snyder von der Universität Sydney hat Probanden temporär bestimmte Gehirnregionen betäubt. Diese zeigten dann teilweise Fähigkeiten, die sie zuvor nicht hatten. So konnten etwa einige plötzlich dreidimensional und perspektivisch korrekt zeichnen.

Wie bereits erwähnt, sind lediglich etwa 14% aller Savants weiblich. Prof. Simon Baron-Cohen von der Universität von Cambridge meint, Frauen hätten ein E-Gehirn - »E« wie Empathie -, Männer dagegen ein S-Gehirn -- »S« wie in System - sie sammelten Briefmarken, zerlegten Motoren und bauten Computer. Auch wenn er sich damit bei einigen Vertreterinnen der Emanzipationsbewegung nicht unbedingt Freunde machen wird, mag seine geschlechtsspezifische Gewichtung doch eine Erklärung für das Übergewicht der Männer unter den Savants liefern. Insofern stimmen auch andere Wissenschaftler Baron-Cohen zu, als sie einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Autismus - in Sonderfällen auch der Inselbegabung - und einer Überdosis des männlichen Geschlechtshormons Testosteron während der embryonalen Entwicklung sehen.

Quellen:

  1. http://www.helmut-hille.de/autismus.html
  2. Spektrum der Wissenschaft - Dossier 3/07, Seite 70 -75
  3. »Inselbegabte: Die Geistes-Giganten«, von Karin Steinberger, Spiegel-Online, 26. Juni 2006
  4. »Expedition ins Gehirn« (dreiteilige arte-Dokumentation)
    1. Folge 1: »Gedächtnis-Giganten«
    2. Folge 2: »Der Einstein-Effekt«
    3. Folge 3: »Der große Unterschied«
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Berühmte Savants - Vorbilder des Romanhelden

Tim Labin ist, um noch einmal den Romantitel zu bemühen, Der Mann, der nichts vergessen kann. Hat er ein Gegenstück in der Realität? Existiert ein Mensch mit denselben Begabungen? Die Antwort ist wie so oft ein klares Jein. Tim ist eine Kollage aus den Begabungen verschiedener realer Personen. Trotzdem bleiben sowohl seine Erlebnisse als auch seine Person ein Konstrukt meiner Fantasie. Welche berühmten Savants haben mich bei der Schaffung meiner Figur inspiriert? Man kann natürlich trefflich darüber streiten, ob einige lange verstorbene Genies tatsächlich Inselbegabte waren. Behauptet wird dies u. a. von Wolfgang Amadeus Mozart, Isaac Newton und Beethoven. Im folgenden Überblick wollen wir uns auf Personen der Zeitgeschichte beschränken:

Prof. Dr. Temple Grandin, ist der lebende Gegenbeweis dafür, dass sich nicht nur Psychologen mit Savants beschäftigen, sondern Savants auch Psychologen werden können. Grandin ist Autistin. Solche Menschen können oft den Alltag von Schule und Universität nicht ertragen und finden dadurch nur erschwert Zugang zu höherer Bildung. Grandin hingegen studierte experimentelle Psychologie und gilt als eine der führenden Tierpsychologinnen weltweit sowie als führende Spezialistin der USA für die Konzipierung von Anlagen zur kommerziellen Tierhaltung. Als Dozentin für Tierwissenschaften arbeitet sie an der Universität von Colorado. Mit ihren Publikationen und Vorträgen konnte sie maßgeblich zum Verständnis des Autismus beigetragen.

Kim Peek, das lebende Vorbild des im Film Rain Man von Dustin Hoffmann verkörperten Protagonisten, fehlt der sogenannte »Balken« (Corpus callosum), die Verbindung zwischen den beiden Gehirnhälften. Er braucht nur mit jedem einzelnen Auge eine der zwei Seiten eines Buches etwa acht bis zehn Sekunden lang anzusehen und hat damit beiden Seiten memoriert. Der »Kimputer«, wie manche ihn scherzhaft nennen, kannte im Frühjahr 2007 etwa 12.000 Bücher auswendig - inzwischen dürften es mehr geworden sein. Neben dieser fotografischen Auffassungsgabe besitzt er ein absolutes Gehör, kann also die Höhe jedes Tones genau bestimmen.

Daniel Tammet, vermag die mathematische Konstante Pi innerhalb von fünf Stunden bis auf 22.514 Stellen nach dem Komma aus der Erinnerung wiederzugeben. Möglicherweise rührt Tammets Inselbegabung von einem heftigen epileptischen Anfall her, den er im Alter von 3 Jahren hatte. Zwar zeigt auch er leichte Symptome des Autismus, kommt aber in seinem sozialen Umfeld sehr gut zurecht. Im Rahmen eines Experimentes lernte Tammet innerhalb einer Woche fließend Isländisch sprechen, die vielleicht komplizierteste der europäischen Sprachen.

Stephen Wiltshire, kann eine Szenerie nach einmaligem Betrachten detailgetreu und perspektivisch korrekt mit dem Zeichenstift rekonstruieren. Nach einem knapp 45-minütigen Rundflug über Rom zeichnete er etwa eine Woche lang eine detaillierte, fünf Meter lange Panoramaansicht der Ewigen Städt. Ähnliches hat er in einem anderen Experiment mit einer Ansicht von London gemacht. Er publiziert seine Zeichnungen, so etwa in dem Buch Floating Cities (London 1991). Zeichnenden und malenden Savants wie Wiltshire wird nachgesagt, ihren Werken fehle es trotz aller Detailgenauigkeit an Ausdruck und Atmosphäre, sie seien ohne künstlerische Interpretation.

Weitergehende Informationen - Literatur und Links

Das Dictionary of Urdu, Classical Hindi, and English dürfte für die meisten Leser ebenso uninteressant sein, wie die Frage »Wieviel kostet eine Flasche San Pelegrino Mineralwasser im englischen Cambridge?« Daher beschränkt sich der folgende Auszug der weit über 300 im Roman verwendeten Quellen auf einige wenige Literaturverweise und Links. Weil es vorkommt, dass Internetseiten ihren Inhalt völlig ändern - nicht selten zum Schlechteren -, gebe ich das Datum meines letzten gesicherten Zugriffs auf die Seiten an. Für alle Links, die von dieser Website fortführen, gelten grundsätzlich die in der Haftungsklausel aufgeführten Einschränkungen. Manche Quellen spiegeln nicht meine Ansicht wider, sondern sollen lediglich das breite Spektrum an Meinungen abbilden, aus denen ich für meine Fiktionen schöpfe. Wenn Sie den Mauscursor über Buchtitel bewegen, die als Link ausgelegt sind, wird ein Produktfenster von amazon.de eingeblendet, über das Sie den Titel direkt kaufen können.

Literatur:

Links:



Letzte Änderung: 1.1.2014
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